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Sensas Werksbesichtigung vom Team-Angler Jörg Gellert

 

Im Herbst 2016 durften Maik Fiebig und ich die Firma Sensas besuchen, um exklusiv die Neuheiten für die Saison 2017 zu begutachten. Nachdem wir in Paris Orly gelandet waren, ging es direkt mit dem Firmentaxi weiter zu Sensas. Nach ca. 50 Minuten Autofahrt erreicht man den kleinen unscheinbaren Ort Fontenay – sur  - Eure mitten im Herzen Frankreichs . Hier sollte es also sein - das Mekka des Angelsports. Ich gebe gerne zu, dass ich ein bisschen aufgeregt war, weil so etwas bekommt man nicht so oft zu sehen. Ein paar Hinweisschilder entlang der Straße wiesen uns den Weg . Und dann standen wir auf dem Gelände von Sensas.

Ein eher unscheinbares Bürogebäude , Lagerhallen rechts und links der Hauptstraße. Wenn nicht überall Fahnen und Schildern mit dem Namen Sensas wären, könnte man glatt vorbeifahren .Nach einer überaus herzlichen Begrüßung am Empfang, führte man uns ins Innere des Gebäudes. Durch ein nicht enden wollendes Labyrinth von Gängen und Wänden – gespickt mit Pokalen, ging es an Büros vorbei in den ersten „Show-Room“. Und dann waren sie da, die Legenden, die ich bis jetzt nur vom Sensas Katalog her kannte : Jean Desque , Gilles Caudin, Christophe Nouhalhier und Marco Beck . Marco sollte an diesem Tag nur für uns da sein, um uns Rede und Antwort zu stehen. Nachdem man uns auch hier freundlich begrüßt hatte, ging es hinein in die großen Ausstellungsräume. Gleich beim Ersten bekam ich Schnapp-Atmung, da lagen sie, die edelsten und teuersten Kopfruten die man meist nur im Katalog sieht. Fein säuberlich aufgereiht von der neuen 95 XL Parallel bis hin zu den preiswerteren Modellen. Dazu Kits , Mini Verlängerungen usw. . Ich habe nicht nach gezählt ... ich schätze aber, dass da ca. 25-30 Kopfruten Modelle vor uns lagen. Das Gute daran war, dass man alle ausgiebig testen durfte.

Christophe Noulalhier stand uns hier zur Seite und erklärte geduldig alle Neuheiten und Innovationen sowie auch alle anderen Fragen die wir hatten, mit überdurchschnittlichen Fachwissen. Schade, dass davon sowenig im Katalog ankommt. Ruten auf denen „13m“ drauf steht, aber nur 12m ohne Extension lang sind, war eines der heißen Themen, die wir ausgiebig diskutierten. Dazu hatte Maik Fiebig schon ausgiebig geschrieben und die Konzepte dahinter vorgestellt.  Dann ließ er uns allein und wir konnten in aller Ruhe verschiedene Modelle wiegen und nachmessen ohne Angst haben zu müssen, dass uns jemand auf die Finger haut. Es wäre nicht das erste mal, wenn Maik Fiebig auf einer Messe Kopfruten testen will, das Messband, die Waage oder ein Meßschieber unerwartet „Wandertag“ haben und verschwunden sind. Hut ab davor! Auf diesem Wege nochmal ein Herzliches Dankeschön an die Verantwortlichen bei Sensas . Da wir in diesem einen Ausstellungsraum mit Kopfruten, Teleruten, Kescherstäben schon den halben Tag verbracht hatten,  blieb nicht mehr ganz soviel Zeit für die noch übrigen Räume . Marco Beck führte uns dann durch die anderen Ausstellungsräume , wo man wirklich alles sehen konnte, was sonst nur durch den Katalog möglich wäre. Match und Feederruten, Teleruten, Kescherstiele, Sitzkiepen, Posen, Bekleidung, alle Arten von Taschen und Eimern sowie eine ganze Wand voll nur mit Futtertüten gab es zu sehen. Die Zeit flog uns nur so davon, soviel anzuschauen artet dann doch ein bisschen in Arbeit aus. Leider blieb uns nur noch ein wenig Zeit um noch schnell die Lagerhallen mit den Ersatzteilen, den Versand und alles andere  an zu sehen . Nicht geschafft  haben wir die Futterproduktion. Ein Arbeitstag hat nur 12 Std. und irgendwann wollen die Leute bei Sensas auch mal Feierabend machen . Wenn es möglich ist, wollen wir dies nächstes mal nachholen. Nach der Verabschiedung durch Jean Desque und Marco Beck ging es zurück zum Flughafen. Eine kleine Anekdote  möchte ich noch erzählen. Viele von uns können sich ein Leben  ohne ihr Smartphone ja nicht mehr vorstellen, aber unser Taxifahrer der uns zurück zum Flughafen brachte war eine Klasse für sich. Seit wir das Firmengelände in Fontenay-sur-Eure verlassen hatten, telefonierte er in einer Tour bis wir am Flughafen Paris Orly ankamen. Immerhin fast geschlagene 2 Std. Dann Lobe ich mir dann doch die stillen Stunden am Wasser, wo man mal die digitale Welt um sich herum vergessen kann .

Jörg Gellert
(Sensas Team-Angler)

 

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RIVE Setzkescherhalter

Wer auf Wettbewerben fischt und darauf angewiesen, dass jeder Fisch im Setzkescher landen muss kennt bestimmt das Problem.
Mist - daneben gefallen. Gerade beim Greifen des zappelndes Fisches passt es gelegentlich, dass dieser runterfällt und sich wieder ein Weg
in die Freiheit bahnt. Ein parallel zum Fusspodest liegernder Setzkescher könnte das wirkungsvoll verhindern. Rive hat für seine
Sitzkiepenserie eine sogenannte "1-Loch Verbindung" herausgebracht.


Die Montage ist ganz einfach. Das Messingstücke auf das Setzkeschergewinde drehen und anschließend von am Fusspodest in die
1-Lochaufnahme stecken.
Da das D36 System von Rive breitere und stabile Streben am Fusspodest hat, gibts hier auch 2 Größen fürs Fusspodest.
Dieser Setzkescherhalter kostet 20.90UR für D25 Sitzkiepen und 24.90EUR für D36.
Link zum Shop

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Angel-Erden, Lehm und Mückentrenner

Die Fibel für Angel-Erden

 

Erden zum Angeln spielen im Bereich des modernen Friedfisch-Angelns eine immer zunehmende Rolle,
wenn es um defizieles Angeln oder Hegeveranstaltungen geht. Doch wozu braucht man Erde im Futter
und wie unterscheidet sich diese von meiner Garten-Erde?

Immer wieder erreichen uns zu diesem Thema Nachfragen per Telefon und Email. Ich möchte daher mal einige
grundsätzliche Anwendungsbeispiele nennen und zeigen, wie and wann man Angel-Erde benutzt. Welchen Anteil
am Futter die Erde haben sollte, warum es hier verschiedene Farben gibt und welche davon überhaupt sinnvoll sind.

Ich möchte hier auch keine Enzyklopedie schreiben, sondern mich auf das Wesentliche und Relevante beschränken.
Dabei möchte ich strukuriert vorgehen und zu erst die schweren Erden vorstellen, bevor ich zu einigen Sonderfällen
komme.
erde_canal_ungesiebt
Wir verwenden beim Hegefischen Angelerde für folgende Anwendungen:

Bindung, Klebkraft und Gewicht des Futters erhöhen
Reduzierung des Nährwertes des Futters in der kalten Jahreszeit

  • Auflösezeit des Futters in strömenden Gewässern.
  • Als Transportmittel zum Gewässergrund für Mückenlarven und Würmer, um die Köder an den Gewässergrund zu "nageln"
    Als Wolkenbildner und Lockwirkung auf Brassen und Plötzen
  • Trockener feinster Lehm zum Trennen von Mückenlarven

 

  • Der Klassiker für schnell fließende Kanäle, Flüsse:

    Schwerer, feuchter, extra starker Lehm:

    Angel-Lehm ist meist sehr fein und sollte möglichst wenig Sande enthalten, um seine höchste Bindekraft zu entfalten.
    Man kann das leicht testen, wie gut der Lehm ist: Wenn man einige Klümpchen mit den Fingern zerreibt, dann sollten
    keine spürbaren Sandkrümel zwischen den Fingern zu spüren sein. Ein tonartige Konsistenz ist anstrebendswert.
    muecken-erde_schwer_web
    Wir haben den Lehm unter mehreren Extrembedingungen an der Elbe bei tiefem Wasser und an der Warta (Polen)

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Brassenfutter Sommer

Immer wieder erreichen mich Anfragen, ob ich nicht ein gutes Brassenrezept verraten könnte, was im See und auch
im Kanal sowie beim Feedern überdurchschnittlich gut funktioniert.

Gerade Petri-Jünger oder Angelfreunde, die im Urlaub an unbekannte Gewässer kommen, fragen nach einem Futter,
was immer erfolgreich und dem man vertrauen kann. Ich möchte euch heute daher eine Schritt für Schritt Anleitung

mit guten Fotos zeigen, wie man ein gutes Futter noch weiter veredeln kann.

 

Doch im Vorfeld noch einige Worte zum Brassenfutter. Die Farbe des Futters sollte möglichst neutral zum
Gewässeruntergrund sein. Wir brauchen daher einen möglichst grau-braunen - eher erdfarbenen - Futterton.
Weiterhin soll das Futter sowohl für den See, als auch in leichter Strömung funktionieren. Im See muss es locker sein
und sich schnell auflösen und im Kanal mit Schifffahrt wird eine höhere Bindung benötigt, damit der Futterballen sich
eben nicht so schnell öffnet.
Das ist ein "Spagat" der sich eigentlich ausschließt. Doch auch dafür gibt eine Lösung. Dazu später mehr.

Das Futter sollte passiv sein, keine aufsteigende Partikel besitzen und einen hohen Nährwert haben, um die hungrigen
Süßmäuler am Angelplatz zu halten. Außerdem soll es unkompliziert in der Beschaffung und nicht so teuer sein.
Uii...nun bekomme ich doch Schweißperlen auf der Stirn.....

Brassenfutter im Sommer

Mein Brassen-Futtertip für den Sommer:

 

1x Mondial-F Super Lunch 2kg

1x Mondial-F Black Bream 1kg

0.3kg kistallinen Zucker aus dem Supermarkt

geschnittene Würmer + Caster erst kurz vorm Füttern hinzufügen

Keine zusätzlichen Lockstoffe verwenden! Das Futter ist so fertig!

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Speed Cups - Pots zum Anfüttern

Diese Speed Cups sind speziell für schwierige Angel-Situationen entwickelt worden.

Der Micro-Pot hat nur 30mm Durchmesser und sehr leicht. Man spürt ihn fast bei Angeln.
Er lässt sich mit einem einfachen Click auf die Spitze montieren.

Sie können schnell auf ein normales Kit geklemmt werden und haben auch eine geringere
Windlast. Darüber hinaus sind diese Cups extrem leicht.

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