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Sensas Kopfruten Nanoflex Parallel - Testbericht und technische Daten zu allen Neuheiten 2017

In der Sensas-Zentrale durfte ich die neuesten Modelle für 2017 schon mal in die Hand nehmen, testen, bewerten und auch nachwiegen.
Im Fokus meiner Neugier stand dabei das neue Parallel-Konzept und was daran wirklich so neu sein soll. Lineare Verlängerungen ab Teil 8 gibt's ja schon länger von Herstellern aus Italien. Sensas hat jedoch einen anderen Ansatz zur Problemlösung für eine noch bessere Rutenbalance, Steifheit und geringere Windanfälligkeit. Der Lösungsansatz hat jedoch einen anderen Ursprung. Entwickler der Kopfruten wurde gefragt, was könnte man am Vorjahresmodell und dem Aushängeschild von Sensas (Modell 95XL und 95XL-S) noch verbessern? Die Carbonklasse zu erhöhen geht nicht mehr. Hier wurde schon das technisch beste Material bereits verwendet. Untersucht wurde nich konstruktive Details, wie man die Balance der Rute und damit die Steifheit noch weiter verbessern kann, ohne dabei das Konzept der Kompatibilität der Serie 5 aufzugeben.

Ich befragte dazu den Chef Entwickler von Sensas Christophe Noualhier, was hier im Detail verbessert worden ist, da die Änderungen auf dem ersten Blick nicht zu erkennen sind. Stolz erzählte er mir von den Analysen und Untersuchungen, welche Rutenteile elementar dazu beitragen, die Balance und Steifheit zu verbessern.

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RIVE Setzkescherhalter

Wer auf Wettbewerben fischt und darauf angewiesen, dass jeder Fisch im Setzkescher landen muss kennt bestimmt das Problem.
Mist - daneben gefallen. Gerade beim Greifen des zappelndes Fisches passt es gelegentlich, dass dieser runterfällt und sich wieder ein Weg
in die Freiheit bahnt. Ein parallel zum Fusspodest liegernder Setzkescher könnte das wirkungsvoll verhindern. Rive hat für seine
Sitzkiepenserie eine sogenannte "1-Loch Verbindung" herausgebracht.


Die Montage ist ganz einfach. Das Messingstücke auf das Setzkeschergewinde drehen und anschließend von am Fusspodest in die
1-Lochaufnahme stecken.
Da das D36 System von Rive breitere und stabile Streben am Fusspodest hat, gibts hier auch 2 Größen fürs Fusspodest.
Dieser Setzkescherhalter kostet 20.90UR für D25 Sitzkiepen und 24.90EUR für D36.
Link zum Shop

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Preston M90e (Europa-Pack) im Test

Eins vorab: Die M90 zählt zweifelsohne zu den Top-Modell, die Preston jemals produziert hat. 790 Gramm auf 13m lesen sich verdammt gut. Kaum ein anderer Hersteller erreicht diesen Wert. Die Transportlänge von 1.81m bei 13m zeigt mir sofort, dass auch hier 'gemogelt' wird. Doch dazu später. Japanisches HM Carbon von Torayca hatte Colmic auch schon verbaut und brilliante Rute gebaut.Doch auch diese waren gerade mal 12.50m lang. Es geht auch nicht anders, wenn man über 8 Rutenteile nur eine Transportlänge von 1.81m hat. Nur mit dem Strecken der Handteile auf etwa 1.90mwürde man eine effektive Länge von knapp 13m erreichen.

Im Internet liest man immer  wieder von verschiedenen Ausführungen der M90 oder M90e. M90e ist KEINE neue Rute! Es ist nur eine Modifikation der UK Packausstattung. Die UK Version hat serienmäßig 2.40m lange Power/Karpfenkits drauf. Um die Europversion M90e/M70e/M50e zu erzeugen, wurden nicht etwa ein Teil 3 + Teil 4 dazugelegt. Es wurde ein echtes, leichtes Super Competition Kit mit 5.60m Länge dazu gebundelt, welches auf die Rutenaktion der M90 abgestimmt ist und basiert offenbar auf der gleichen Carbon-Klasse (90 Tonnencarbon). Die Kits für die M70 und M50 sind sehr viel günstiger. Dadurch wird offensichtlich, dass Preston auch ein Konzept hat, wie man es in Deutschland schon von Sensas kennt. Eben Match, Competition und Super-Competition Kits. Schade, dass im Katalog dieser Mehrwert nicht erwähnt wird und es sich nur im Preis des Rutenbundels  niederschlägt.

Paketausstattung der Preston M90e

1x 13m Kopfrute M90 790 Gramm
3x  4 teilig Topset (kit) 5.60m
1 x 4 teilig Cuppink-Kit + Polecup 5.60m
1 x Mini Extension für das 13m Handteil und für das 11.50m Handteil
1 x Preston Monster Futteral (Pmlug/02 )
Alle Kits mit Eva-Einsätzen für als Distanzstück zum Rutenblank.


Der Anschlag ist extrem schnell. Ich hatte ein breites Grinsen im Gesicht. Wow, das hätte ich der China-Schmiede nicht zugetraut. Die Abweichung zur Ideal-Line dürfte keine 15-18cm betragen. Es genau vermessen war weder auf der Messe in Poznan und auch nicht in Birningham auf der Preston Hausmesse möglich. In Poznan auf der Messe hätte man mich sicherlich von der Sitzkiepe runter geprügelt, wenn ich noch mehr so "komische" Fragen zu Längenangaben und Gewichten gestellt hätte.

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Preston Innovation - RESPONSE CARP POLE im Praxistest

Im Oktober 2016 durfte ich in Birmingham bei Preston die neuen Kopfruten gleich am Wasser einem Praxistest unterziehen. Neil McKinnon - ein Star in der Kopfrutenszene, stand mir zu Pate, die Königin der Karpfenpoles einem Praxistest zu unterziehen. Zielffisch waren natürlich Karpfen im Hausgewässer von Preston (Barston Lake). Dazu später mehr Details. Erst mal die technischen Infos zum Rutenpaket aus dem aktuellem Preston Katalog 2017:

Hergestellt aus derselben japanischen 100% Torayca High Performance Kohlefaser, wie das Flagschiff, die M90, wurde die Response Carp für den spezialisierten Matchangler entworfen. Die Rute verfügt über eine schnelle Reaktion, Steifheit und ist vor allem stark genug, um mit jeder Situation fertig zu werden. Obwohl sie für hohe Gewichte und große Fische entwickelt wurde, behält die Rute eine außergewöhnliche Balance und ist komplett kompatibel mit der bereits existierenden Response Serie. Diese Rute ist die perfekte Zweitrute für ernsthafte Stippangler.

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Maver Cup Moskau 2015 und 2014

Maver-Cup in Moskau 26-27.9.2014 sowie 25-26.9.2015


Wer glaubt in Moskau lebt man hinterm Mond und angelt mit Bambusstöckchen, der hat zuviel „sto gramm“ getrunken oder schaut zuviel Hollywoodfilme. Sicherlich, Moskau ist eine Stadt vieler Kontraste, geprägt durch kleine Schicht gut verdienender Menschen mit dicken SUV-Autos und der typischen Arbeiterklasse, die Metro fährt - doch wenn es um Angelsport geht, dann sind alle gleich begeistert und verstehen sich als Sportsleute.
Der Angelsport hat in Russland einen völlig anderen Stellenwert als hier in Deutschland. Die Russen belächeln mich kopfschüttelnd, wenn ich vom Zwangstöten der Fische berichte und von dem Alleingang, als einiges Land der Welt Catch & Release zu verbieten.

Ich wurde vom russischen Allvega-Team (Nationalmannschaft) zum Maver-Cup nach Moskau eingeladen. Das Angeln ging über 2 Tage und war ähnlich dem IAM organisiert. Am Freitag vor dem Wochenende verabredete ich mich mit Yuri Radugin zum Trainingsangeln an der Mockba (gesprochen Moskwa) in Marino - einem Stadtteil im Südwesten der 20 Millionen Metropole. Ich selbst war per Flieger mit einer stark abgespeckten Angelausrüstung angereist. Yuri stellte mir Mückenlarven und Sensas Futter fürs Training zur Verfügung. Die Fluggesellschaften erlauben nur 23kg Gepäck ohne Zusatzkosten (50-100EUR Extra für Übergewicht!, wenn man nicht Businessklasse fliegt). Als mit Yuri dann erzählte, dass eine Tüte 3000 Sensas Gardon hier knapp 9.00EUR kostet, fiel ich als deutscher Sensas-Fachhändler fast in Ohnmacht. Schnell waren 3kg Trockenfutter (Gros Gardon) plus etwas Biskuit zum Binden des Futters angerührt und ich überlegte dabei unwillkürlich, ob ich das lieber meiner Frau verheimlichen sollte, bevor diese sich von diesem Geld neue Schuhe kauft. Was soll’s. Ich bin in Moskau und mittendrin statt nur dabei. Inzwischen tummelt sich immer mehr Angler um mich herum. Teams aus dem 600km entfernten Weißrussland waren ebenfalls zum Training angereist. Wow, dachte ich. die wollen es aber wissen. Jeder von Ihnen war ausgestattet mit RIVE Sitzkiepe, Transportsystem, Makita Akku-Schrauber, Maver-Kopfruten der Oberklasse. Sie hatten schon mal meinen Respekt. Geangelt wurde etwa 400m entfernt vom Ende der eigentlichen Wettkampfstrecke. Dies sei hier normal und man respektiere die Fairness außerhalb der Wettkampfstrecke zu trainieren, um nicht versehentlich bevorzugte und befütterte Angelplätze zu erzeugen. Da müssen wir Deutschen uns schon das erste mal an die Nase fassen.

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